Tierarzt

Die Pflege des Hundes

© Sebastian Wolf - Fotolia.com

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Ein Hund ist nicht nur ein guter Weggefährte. Damit es ihm geht, braucht er immer die richtige Pflege.

Wer zu Hause einen mittel- oder langhaarigen Hund hält, muss sein Fell jeden Tag bürsten. Bei hartem oder wolligem Fell dagegen sowie bei kurzhaarigen Hunden reichen zweimal in der Woche oder sogar einmal im Monat vollkommen aus. Der Hund hat mehr Spaß am Bürsten, wenn man dabei mit ihm spricht. Und natürlich darf die kleine Belohnung zum Schluss nicht vergessen werden.

Auch die Krallen des Hundes wollen richtig gepflegt werden. Wenn der Hund mehr Zeit auf Teppichen oder weichem Boden statt auf hartem Boden läuft, müssen die Krallen in regelmässigen Abständen geschnitten werden.

Die richtige Gesichtspflege soll selbstverständlich jeden Tag erfolgen. Wenn in den Augenwinkeln des Hundes Sekret zu sehen ist, kann er mit einem feuchten weichen Tuch gesäubert werden. Wichtig dabei ist, dass man warmes Wasser verwendet. Wer Augenrötungen und anhaltenden Tränenfluss bemerkt, sollte sobald wie möglich den Tierarzt seines Vertrauens konsultieren.

Wenn die Ohren des Hundes sauber und geruchlos sind, kann man sie auch getrost in Ruhe lassen. Bei manchen Hunden ist der Haarwuchs im Gehörgang viel zu dick; in solchen Fällen müssen die Haare entfernt werden. Wer Zweifel hat, dass er alleine klar kommt, soll sich an seinen Tierarzt wenden.

Auch die Zähne des Hundes müssen regelmäßig geputzt werden. Dabei sollten eine spezielle Fingerzahnbürste oder Hundepasta zum Einsatz kommen. Das Ziel: man sollte der Entstehung von Zahnbelag und hartem Zahnstein vorbeugen. Sollte bereits Zahnstein vorhanden sein, schafft eine professionelle Zahnreinigung mittels Ultraschall schnelle Abhilfe.

Die meisten Hunde benötigen überhaupt kein Bad. Wenn aber doch, braucht man dafür nichts weiter als warmes Wasser und ein mildes Hundeshampoo. Nach dem Waschen sollte der Hund sorgfältig abgespüllt und frottiert werden. Verteter empfindlicher Rassen müssen eventuell gefönt werden.