Worauf bei einem Kratzbaum geachtet werden sollte

Kratzbaum, Quelle: Betty / pixelio.de
Wer eine Katze als Haustier sollte ihr einen der schönsten Gegenstände zum Spielen, Wohlfühlen und Verweilen schenken. Katzen lieben Kratzbäume und außerdem sind sie wichtig für die Abnutzung ihrer Krallen. Auch Tierärzte empfehlen in jedem Fall seinem Liebling einen solchen Gefallen zu tun.
Doch beim Kauf sollte auf die Bedürfnisse der Tiere eingegangen werden. Wichtig ist vor allem das Material. Es ist immer gut auf natürliche Materialien zurück zu greifen da dass besonders schonend für die Tiere ist. Allerdings gibt es auch hier Unterschiede. Tierarzte warnen beispielsweise immer wieder vor dem Kauf von Kratzbäumen die mit Sisal umhuellt sind. Dieses Material ist sehr ungeeignet, da es kleine Lücken an der Oberfläche hat und die Krallen der Katzen sich darin verhaken können. Das kann verheerende Folgen haben und den Tieren schmerzhafte Verletzungen zuführen. Deswegen sind Materialien mit vertikalen Rillenstrukturen besser geeignet. Auch Teppichfasern aus Naturstoffen sind eine gute Alternative.
Wichtig ist dass der Kratzbaum gut platziert ist. Immerhin soll er von den Katzen angenommen werden, und diese wollen es ja auch schoen haben. Ein kleines sonniges Plätzchen am Fenster ist genau der richtige Standort. Das ermöglicht es den Katzen auch nach draußen zu schauen und sich dabei entspannen zu können. Wer seinen Haustieren einen richtigen Abenteuerpark bieten will sollte auf echtes Holz für den Kratzbaum zurück greifen. Das ist viel stabiler als die günstigen Plastikstämme.
Wer seine Tiere kennt und weiß dass sie gerne mal etwas heftiger spielen dem ist zu empfehlen den Kratzbaum oben in der Decke zu verschrauben. Das sorgt für mehr Halt beim Toben und verhindert das Umfallen und somit eventuell schlimmere Unfälle.
Wichtig ist den Katzen auf dem Kratz- und Kletterbaum auch ausrechend Ruheflächen einzurichten. Sie sollen den Baum als ihren Platz annehmen und zur Ruhe kommen können.