Kastration bei Katzen
Die Kastration bei Katzen ist ein schwieriges Thema, viele Besitzer argumentieren mit dem Grundsatz das die Katze ein freilebendes Tier ist und auch so leben sollte doch sie wissen häufig nicht welcher Gefahr sie das Tier dabei aussetzen. Wenn Katzen rollig sind, sind sie einer großen hormonellen Belastung ausgesetzt die bei Haushaltung bis zu einer “hormonelle Vergiftung” führten kann. Wenn man die Katze hingegen decken lässt, verkürzt man automatisch die Lebenserwartung des Tieres und die Gefahr für gesundheitliche Schäden durch Deformationen der Gebärmutter. Außerdem ist bei Freigängern die Gefahr, dass sie auf der Partnersuche weite Strecken zurücklegen und wie so viele Katzen dabei unter den Rädern landen. Bei Geschlechtsverkehr können Katzen sich außerdem gefährliche und sogar tödliche Krankheiten wie das FIV-Virus (=Katzenaids) oder FeLV (=Leukose) bekommen. Deshalb ist die bessere Lösung: Kastration, und zwar früh!

Katzen, Quelle: Uschi Pawlak / pixelio.de
Die Vorteile sind unübersehbar: Die Katze zeigt keine Rolligkeitssymptome und ist somit ausgeglichener und weniger aggressiv im Umgang. Auch die übel riechenden Markierungen die während dieser Zeit gesetzt werden entfallen. Die Katzen haben ein geringeres Bedürfnis zu streunen und sind stärker menschenbezogen.
Durch den fehlenden Geschlechtsverkehr ist außerdem kaum ein Risiko hormoneller Erkrankungen wie Zysten, Gesäugetumore oder Gebärmutterentzündung bei der weiblichen Katze oder Prostatakrebs beim Kater zu erwarten. Das Risiko an der Infektion mit FeLV (= Leukose) oder
FIV (= Katzenaids) durch den Wegfall von Paarungsbissen und Katerkämpfen zu sterben, minimiert sich. Und letztendlich gibt es eine doppelt so hohe Lebenserwartung für kastrierte Katzen und das sollte wohl auch das beste Argument für jeden Besitzer sein.