Kaninchen

Die richtige Außenhaltung für mein Kaninchen

Kaninchen im Außengehege, Foto: kaoskevin_flickr

Kaninchen sind Tiere die man sehr gut draußen halten kann, sowohl ganzjährig als auch halbjährig. Wichtig ist dabei nur dass man die richtigen Bedingungen schafft.

So kann man ein Kaninchen ab Mai, quasi wenn der letzte Bodenfrost da war, nach draußen setzen. Wichtig ist es, dass man ein Kaninchen bis spätestens Ende August nach draußen gesetzt hat. Dies hat damit zu tun, dass Kaninchen nur draußen im ganzen Jahr sitzen können, wenn sie auch für die kälteren Monate ein Winterfell entwickelt haben. Deshalb sollte man sie spätestens Ende August raussetzen, da sie sich dann langsam an die immer kälter werdenden Temperaturen gewöhnen können und somit ein ordentliches Winterfell entwickeln. Außerdem ist es wichtig ihnen einen isolierten Stall zu bauen, damit im Stall kein Frost entstehen kann. Außerdem sollte man die Kaninchen dann auch auf keinen Fall mit in die Wohnung nehmen. Das kann zwar nett gemein sein, wenn man das Kaninchen an einem kalten Abend mit in die warme Stube nimmt und mit ihm spielt, jedoch kann dies zu schlimmen Erkältungen führen. Das hat mit den extremen Temperaturunterschieden zu tun, die dem Kaninchen zu schaffen machen.

Wichtig ist es auch Kaninchen an das Futter von draußen zu gewöhnen. So sind “Hauskaninchen” meistens nur trockenes Futter und gekauftes Obst gewohnt. Draußen gibt es jedoch vorrangig Gräser und Kräuter die dann auch häufig noch nass sind. Also sollte man sein Kaninchen rechtzeitig mit grünem Futter von draußen daran gewöhnen und die Mengen von Tag zu Tag erhöhen, sodass sich das Kaninchen langsam umstellen kann und keine Verdauungsprobleme bekommt.

Wenn man diese kleinen, aber elementaren Hinweise beachtet steht einer ganzjährigen Außenhaltung ihres kleinen Vierbeiners nichts entgegen.

Die richtige Ernährung für das Zwergkaninchen

Zwergkaninchen, Foto von blumenbiene/flickr.com

Zwergkaninchen, Foto von blumenbiene/flickr.com

Zwergkaninchen gehören nicht zu den anspruchsvollen Feinschmeckern, dennoch sollte man bei der Ernährung auf einige wichtige Grundsätze achten.

Die wichtigste Regel ist, dass das Hauptfutter von Zwergkaninchen Heu ist.Zusätzliche Futterarten wie Trockenfutter oder Obst und Gemüse können ab und zu gefüttert werden und dürfen auf dem Speiseplan auch einmal fehlen, für ausreichend frisches und qualitativ hochwertiges Heu muss aber immer gesorgt sein. Dass Heu ständig verfügbar sein muss, liegt daran dass der Verdauungstrakt des Zwergkaninchens sich nicht regulieren kann und darauf angewiesen ist, dass für eine gesunde Verdauung ständig neues Futter aufgenommen wird.

Heu aus dem Fachhandel wird mit verschiedenen Kräuterzusätzen angeboten. Die Art des Heus sollte öfter gewechselt werden, da jeder Kräuterzusatz über eine bestimmte Wirkung verfügt. Löwenzahn zum Beispiel reinigt das Blut, während Pfefferminze die Verdauung anregt.Das frisch gekaufte Heu muss vor der Fütterung unbedingt trocken aufbewahrt werden, und auch im Käfig sollte darauf geachtet werden, das die Tiere das Heu nicht vom Boden fressen, da es da schnell und stark verschmutzt. In Fachhandlungen gibt es Heuraufen, die an der Käfigwand befestigt werden und so frisches und sauberes Heu garantieren. Da sHeu ist auch dazu da, die ständig wachsenden Nagezähne abzureiben. würden die Tiere nicht ständig auf dem heu herumkauen, würden die Zähne zu lang werden.

Zusätzlich zum Heu sollten Zwergkaninchen auch Zugang zu Trockenfutter und Grünfutter haben. Selbstverständlich ist, dass die Tiere ständig mit frischem Wasser versorgt sein müssen.