Urlaub mit dem Hund – Ziele in Deutschland
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Hundebesitzer wissen ein Lied davon zu singen: Die Urlaubszeit naht und das Fernweh wird größer, die Koffer sind schon fast gepackt und den Meergeruch hat man schon fast in der Nase. Doch was tun mit dem liebsten Vierbeiner? Wer den Hund nicht an Verwandte und Bekannte abgeben kann und ihm zwei Wochen in einer Tierpension nicht zumuten will, dem bleibt nur, das Urlaubsziel auch nach den Bedürfnissen des Vierbeiners auszuwählen. Einige Orte eignen sich naturgemäß besser als andere, und die oberste Regel lautet: Warum in die Ferne schweifen, wenn es auch in Deutschland so schön sein kann.
Ein für Mensch und Tier schönes Ziel ist der Strand, entweder an der Nordsee oder an der Ostsee. An der Ostseeküste gibt es schön kleine Städtchen zu entdecken, lange Sandstrände und eine milde Brise, an der Nordsee kann in den Wellen gebadet werden und es gibt an beiden Küsten ausgewiesene Hundestrände, an denen die Vierbeiner nach Herzenslust toben und baden können.
Eine weitere schöne Alternative zu Spanien, Italien und Co. ist der Harz, die Gebirgslandschaft in Deutschland, die am nördlichsten gelegen ist. Dort gibt es scheinbar endlose Wälder, Schluchten und Felsen und fast unberührte Natur. Im Sommer lädt die Gegend zu endlosen Wanderungen ein, im Winter kann man sich mit Schlittenfahren und Skilanglauf vergnügen.
Immer einen Besuch wert ist die Gegend um die Mosel. Der romantische Fluss schlängelt sich durch schönste Landschaften. Es gibt Weine, Burgen und Schlösser zu besichtigen und die Vierbeiner werden sich über die endlosen Hänge und das schöne Ufer des Flusses freuen.
Möchte man auf einen Badeurlaub nicht verzichten, bietet sich die Mecklenburgische Seenplatte an. Hier reiht sich ein Gewässer an das andere, insgesamt befinden sich dort mehrere Tausend Seen in unterschiedlichster Größe. Der Nationalpark Müritz und die endlosen Buchenwälder gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe, viele Seen sind aber dennoch zum Baden freigegeben. Besonders empfehlenswert: Das Mieten eines Hausbootes bietet die Freiheit, dort zu ankern, wo man es gerade am schönsten findet und Hund und Herrchen können direkt nach dem Aufstehen in den See springen.
Die Pflege des Hundes

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Ein Hund ist nicht nur ein guter Weggefährte. Damit es ihm geht, braucht er immer die richtige Pflege.
Wer zu Hause einen mittel- oder langhaarigen Hund hält, muss sein Fell jeden Tag bürsten. Bei hartem oder wolligem Fell dagegen sowie bei kurzhaarigen Hunden reichen zweimal in der Woche oder sogar einmal im Monat vollkommen aus. Der Hund hat mehr Spaß am Bürsten, wenn man dabei mit ihm spricht. Und natürlich darf die kleine Belohnung zum Schluss nicht vergessen werden.
Auch die Krallen des Hundes wollen richtig gepflegt werden. Wenn der Hund mehr Zeit auf Teppichen oder weichem Boden statt auf hartem Boden läuft, müssen die Krallen in regelmässigen Abständen geschnitten werden.
Die richtige Gesichtspflege soll selbstverständlich jeden Tag erfolgen. Wenn in den Augenwinkeln des Hundes Sekret zu sehen ist, kann er mit einem feuchten weichen Tuch gesäubert werden. Wichtig dabei ist, dass man warmes Wasser verwendet. Wer Augenrötungen und anhaltenden Tränenfluss bemerkt, sollte sobald wie möglich den Tierarzt seines Vertrauens konsultieren.
Wenn die Ohren des Hundes sauber und geruchlos sind, kann man sie auch getrost in Ruhe lassen. Bei manchen Hunden ist der Haarwuchs im Gehörgang viel zu dick; in solchen Fällen müssen die Haare entfernt werden. Wer Zweifel hat, dass er alleine klar kommt, soll sich an seinen Tierarzt wenden.
Auch die Zähne des Hundes müssen regelmäßig geputzt werden. Dabei sollten eine spezielle Fingerzahnbürste oder Hundepasta zum Einsatz kommen. Das Ziel: man sollte der Entstehung von Zahnbelag und hartem Zahnstein vorbeugen. Sollte bereits Zahnstein vorhanden sein, schafft eine professionelle Zahnreinigung mittels Ultraschall schnelle Abhilfe.
Die meisten Hunde benötigen überhaupt kein Bad. Wenn aber doch, braucht man dafür nichts weiter als warmes Wasser und ein mildes Hundeshampoo. Nach dem Waschen sollte der Hund sorgfältig abgespüllt und frottiert werden. Verteter empfindlicher Rassen müssen eventuell gefönt werden.
Mit dem Hund zum Strand

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Die Temperaturen werden immer heißer und das ist vor allem auf dem Thermometer sehr gut sichtbar. Es ist Sommer. Und was hilft bei solch einem heißen Wetter besser als eine Abkühlung im schönen feuchten Nass. Dabei sollte man nicht nur an sich selbst denken, sondern am besten seine ganze Familie und auch seinen Vierbeiner mitnehmen. Denn Hunde genießen die Abkühlung im Wasser genauso sehr wie wir Menschen.
Doch bevor Sie mit ihrem treuen Freund das Badevergnügen antreten wollen, sollten Sie noch ein paar Hinweise beachten:
Wichtig ist es, dass man sich erkundigt ob an dem besagten Badeort überhaupt erlaubt ist, dass Hunde dort baden. Dies bekommt man recht einfach über Informationsschilder oder den Fremdenverkehr heraus. Man sollte es nicht riskieren mit seinem Hund an einer Stelle zu baden, bei der man nicht genau weiß, ob der Hund dort baden darf. Wenn dann nämlich die Polizei kommt, kann diese ein saftiges Bußgeld verlangen.
Außerdem sollte man sich erkundigen wie besucht der gewünschte Platz ist und vor allem ob auch andere Hunde dort häufig sind. Dann muss man selbst einschätzen wie gut der eigene Hund mit fremden tobenden Menschen und Hunden klarkommt. Ganz wichtig ist auch, dass man das Geschäft des Hundes beseitigt und deswegen am besten immer eine Plastiktüte dabei hat, da man sich sonst ganz schnell bei den anderen Badeurlaubern unbeliebt machen kann.
Man sollte außerdem auch an genügend Wasser zum trinken denken. Denn auch wenn ihr Hund sich die ganze Zeit im Wasser befindet, wird er Durst bekommen, da er sportlich aktiv ist. Dies ist vor allem wichtig wenn sie sich in einem Gewässer mit Salzwasser befinden, da dies der Hund nicht trinken sollte aufgrund von Unverträglichkeit für den Magen. Hierzu rate ich auch, dass man sich immer einen kleinen Napf mitnimmt, da der Hund schlecht aus der Flasche trinken kann und auch alle anderen Behälter die sich spontan auftreiben lassen, meistens ungeeignet sind.
Wenn man diese kleinen, aber wichtigen Hinweise beachtet steht dem Badevergnügen mit der ganzen Familie eigentlich nichts mehr im Wege. Dann muss man seinen Hund nämlich auch nicht alleine zu Hause lasen, sondern kann ihn beim Frisbee spielen im Wasser super mit einbeziehen und beschäftigen.