Haltung

Minischwein als Haustier? – Wichtige Vorraussetzungen

© Chiemgaufoto - Fotolia.com

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Minischweine als Haustiere sind inzwischen keine Seltenheit mehr, die drollig anzuschauenden Tiere finden immer mehr Liebhaber. Die Haltung eines Minischweines ist aber komplizierter, als mancher sich es vorstellt, und es gilt wie bei jedem Haustier, vor der Anschaffung genau zu überlegen, ob man dem Tier ein schönes Leben bieten kann.

 Ein großer Fehler ist die Annahme, ein Minischwein könne alleine gehalten werden und ist wie ein Hund mit der Gesellschaft des Menschen zufrieden. Schweine sind Rudeltiere, deshalb fühlen sie sich nur wohl, wenn sie Gesellschaft von Artgenossen haben. Hält man sie alleine, können sie unter Umständen aggressiv werden.

 Auch über die Größe eines ausgewachsenen Minischweins gibt es immer wieder Missverständnisse.Aus dem kleinen, niedlichen Ferkel werden große Tiere, die bis zu 120 kg auf die Waage bringen können. Auch über das Durchschnittsalter muss man sich vor der Anschaffung im Klaren sein. Minischweine werden bis zu 15 Jahre alt, man übernimmt also für eine lange Zeit Verantwortung, entscheidet man sich für dieses Haustier.

 Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Wohnsituation. Wohnt man in einem Mietshaus, muss unbedingt vorher mit dem Vermieter und im besten Fall auch mit den Nachbarn geredet werden, um nachträglichen Ärger zu vermeiden. Zu einem im wahrsten Sinne des Wortes schwerwiegenden Problem können Treppen werden. Minischweine sind nicht gut darin, Treppen zu steigen, und ein ausgewachsenes Tier mit bis zu hundert Kilo die Treppe hinaufzutragen, ist sicherlich kein Spaß. Außerdem wird eine Etagenwohnung schnell zu klein, Minischweine brauchen Auslauf und zusätzlich die Möglichkeit, im Garten zu sein. Dabei muss man auch in Kauf nehmen, dass sie Minischweine gerne im Garten wühlen und der Rasen, Büsche und Sträucher in Mitleidenschaft gezogen werden.

 Zu guter Letzt muss man sich im Klaren sein, dass Schweine schwerer zu erziehen sind als Hunde. Man braucht also viel Geduld und Ausdauer, um Ihnen etwas beizubringen. Dazu gehört auch eine gewisse Konsequenz im Verhalten, Schweine sind nämlich intelligent und nutzen jede Gelegenheit, ihren Halter zu ihren Gunsten auszutricken.

Papageien als Haustiere

© Christian Maurer - Fotolia.com

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Die meisten der rund 360 Papageienarten mit 700 Unterarten stammen aus Australien, Neu-Guinea und Amerika. Für viele zählen Aras, Kakadus, aber auch viele der anderen Arten zu beliebten Heimvögeln. Papageien jedoch stellen sehr hohe Ansprüche an ihre Besitzer, weshalb die Haltung im eigenen Heim stets gut durchdacht sein sollte. Wichtig ist hierbei vor allem, dass Papageien für ihre Partnertreue bekannt sind. So sollten Papageien auch in der Heimtierhaltung stets mindestens einen Artgenossen haben, der ihnen zur Seite steht. Dem Gerücht, dass die Vögel auf diese Weise nicht zahm werden, braucht keinen Glauben geschenkt zu werden. Mit der richtigen liebevollen Pflege wird auch jedes Papageienpärchen schnell zutraulicher, da sie so ausgeglichen und zufrieden sind. Einsame Vögel zeigen dagegen oftmals Verhaltensströungen. Für kleinere Kinder, zum Kuscheln und Anfassen sind diese Arten deshalb nicht besonders geeignet und könnten sich schnell mit Krallen und Schnäbeln zur Wehr setzen.

Schon bei der Anschaffung gibt es einiges zu beachten, um keine unwürdige Haltung der Tiere zu unterstützen. Die Volieren sollten stets geräumig, sauber und artgerecht eingerichtet sein und auch den Papageien selbst kann man ihren Zustand an Verhalten und Gefieder ansehen. Auch ist es wichtig, dass die Papageien beringt sind, wobei es kein gutes Zeichen für einen Züchter ist, wenn dieser zu viele Arten hält. Dies zeugt meist von einer geringen Fachkenntnis. Wenn man sich hier auch über den Kauf hinaus fachkundig beraten fühlt, ist der nächste Schritt, nach einer schriftlichen Bestätigung über den Gesundheitszustand des Tieres zu fragen. Auch ein Herkunftsnachweis sollte vorliegen.
Spezielle Sonderangebote in Zoogeschäften sollten generell bei einem Handel mit Lebewesen nicht unterstützt werden und deuten zudem oft auf mangelnde Gesundheit hin.

Für die Grundnahrung stehen meist handelsübliches Wellensittich- oder Großsittichfutter bereits, das Samen, Nüsse und Kerne enthält. Natürlich wird auch Obst und Gemüse als Frischfutter benötigt. Loris bilden hier eine Ausnahme, da sie kein Körnerfutter verdauen können.

Die richtige Ernährung für das Zwergkaninchen

Zwergkaninchen, Foto von blumenbiene/flickr.com

Zwergkaninchen, Foto von blumenbiene/flickr.com

Zwergkaninchen gehören nicht zu den anspruchsvollen Feinschmeckern, dennoch sollte man bei der Ernährung auf einige wichtige Grundsätze achten.

Die wichtigste Regel ist, dass das Hauptfutter von Zwergkaninchen Heu ist.Zusätzliche Futterarten wie Trockenfutter oder Obst und Gemüse können ab und zu gefüttert werden und dürfen auf dem Speiseplan auch einmal fehlen, für ausreichend frisches und qualitativ hochwertiges Heu muss aber immer gesorgt sein. Dass Heu ständig verfügbar sein muss, liegt daran dass der Verdauungstrakt des Zwergkaninchens sich nicht regulieren kann und darauf angewiesen ist, dass für eine gesunde Verdauung ständig neues Futter aufgenommen wird.

Heu aus dem Fachhandel wird mit verschiedenen Kräuterzusätzen angeboten. Die Art des Heus sollte öfter gewechselt werden, da jeder Kräuterzusatz über eine bestimmte Wirkung verfügt. Löwenzahn zum Beispiel reinigt das Blut, während Pfefferminze die Verdauung anregt.Das frisch gekaufte Heu muss vor der Fütterung unbedingt trocken aufbewahrt werden, und auch im Käfig sollte darauf geachtet werden, das die Tiere das Heu nicht vom Boden fressen, da es da schnell und stark verschmutzt. In Fachhandlungen gibt es Heuraufen, die an der Käfigwand befestigt werden und so frisches und sauberes Heu garantieren. Da sHeu ist auch dazu da, die ständig wachsenden Nagezähne abzureiben. würden die Tiere nicht ständig auf dem heu herumkauen, würden die Zähne zu lang werden.

Zusätzlich zum Heu sollten Zwergkaninchen auch Zugang zu Trockenfutter und Grünfutter haben. Selbstverständlich ist, dass die Tiere ständig mit frischem Wasser versorgt sein müssen.