Meerschweinchen in der Badewanne

Quelle: glockentierchen/Flickr.com

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Auch die kleinsten tierischen Freunde brauchen ihre Pflege – so auch die piependen, süß anzusehenden Meerschweinchen. Allerdings sei hier Vorsicht geboten, denn schließlich brauch man sich um Meerschweinchen – außer Essen und Trinken – so gut wie gar nicht zu kümmern, es sei denn sie haben ein langhaariges Fell. In diesem Fall bestätigen Ausnahmen die Regel.

Denn besonders diese Tiere brauchen die Pflege, wie beispielsweise durch Kämmen der Haare. Hat ein Meerschweinchen allerdings Durchfall oder aber es ist von einem Pilz befallen, hilft eigentlich nur noch das Baden. Doch hierbei ist äußerste Vorsicht geboten, schließlich soll doch geboten sein, dass Meerscheinchen „Gunther“ auch noch in den kommenden Wochen und Monaten gut aussieht.

Am besten benutzt man zum Baden zwei große Plastikschüsseln. In eine von beiden macht man lauwarmes Wasser – in genau dieser wird auch das Tierchen gebadet. Bei einem Pilzbefall eignen sich bestimmte Mittel, die man beim Tierarzt bekommt. Hierbei wäscht man das Tier mit diesem Mittel. In die andere Schüssel kommt reines, klares und warmes Wasser. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass das Meerschweinchen richtig und gründlich abgespült worden ist, damit keine Rückstände auf dessen Fell hängen bleiben. Damit das Meerschweinchen auch Halt in den Schüsseln hat, eignet es sich sehr gut, ein kleines Handtuch auf dem Boden der Schüssel zu legen, damit das Tier nicht ausrutschen kann.

Nach dem Baden muss das kleine Getier natürlich trocken werden, damit es nicht krank wird – schließlich sind es sehr kleine Organismen, die nicht so groß sind wie beim Menschen. Daher sind Meerschweinchen auch sehr sensible Tier – auch hier ist besonders aus diesem Grund Vorsicht geboten. Vor dem Bad sollte auch deshalb darauf geachtet, dass der Raum aufgewärmt ist. Nach dem Abtrocknen das Tier in ein kleines Handtuch packen und einige Minuten im Arm halten, damit sich das Meerschweinchen beruhigt, weil jedes Baden Stress für das Tier ist, und vor allem weil es dadurch Wärme bekommt. Ist es vollkommen getrocknet, darf das Tier wieder in den Käfig.

Die richtige Außenhaltung für mein Kaninchen

Kaninchen im Außengehege, Foto: kaoskevin_flickr

Kaninchen sind Tiere die man sehr gut draußen halten kann, sowohl ganzjährig als auch halbjährig. Wichtig ist dabei nur dass man die richtigen Bedingungen schafft.

So kann man ein Kaninchen ab Mai, quasi wenn der letzte Bodenfrost da war, nach draußen setzen. Wichtig ist es, dass man ein Kaninchen bis spätestens Ende August nach draußen gesetzt hat. Dies hat damit zu tun, dass Kaninchen nur draußen im ganzen Jahr sitzen können, wenn sie auch für die kälteren Monate ein Winterfell entwickelt haben. Deshalb sollte man sie spätestens Ende August raussetzen, da sie sich dann langsam an die immer kälter werdenden Temperaturen gewöhnen können und somit ein ordentliches Winterfell entwickeln. Außerdem ist es wichtig ihnen einen isolierten Stall zu bauen, damit im Stall kein Frost entstehen kann. Außerdem sollte man die Kaninchen dann auch auf keinen Fall mit in die Wohnung nehmen. Das kann zwar nett gemein sein, wenn man das Kaninchen an einem kalten Abend mit in die warme Stube nimmt und mit ihm spielt, jedoch kann dies zu schlimmen Erkältungen führen. Das hat mit den extremen Temperaturunterschieden zu tun, die dem Kaninchen zu schaffen machen.

Wichtig ist es auch Kaninchen an das Futter von draußen zu gewöhnen. So sind “Hauskaninchen” meistens nur trockenes Futter und gekauftes Obst gewohnt. Draußen gibt es jedoch vorrangig Gräser und Kräuter die dann auch häufig noch nass sind. Also sollte man sein Kaninchen rechtzeitig mit grünem Futter von draußen daran gewöhnen und die Mengen von Tag zu Tag erhöhen, sodass sich das Kaninchen langsam umstellen kann und keine Verdauungsprobleme bekommt.

Wenn man diese kleinen, aber elementaren Hinweise beachtet steht einer ganzjährigen Außenhaltung ihres kleinen Vierbeiners nichts entgegen.

Kann man sich Spinnen als Haustiere halten?

Rote Vogelspinne, Foto: blackdragoncat_flickr

Die Horrorvorstellung eines jeden Arachnophobikers: Spinnen als Haustiere halten. Für die Objekte des Grauens sogar noch Geld bezahlen – unvorstellbar. Doch Fakt ist, es gibt tatsächlich Spinnenliebhaber, die sich einen oder sogar mehrere Achtbeiner als Haustiere in die eigenen vier Wände holen.

Bevor man dies tut, sollte man sich allerdings gründlich informieren. Spinnen brauchen artgerechte Haltung und Fütterung. Empfehlenswert wäre es, sich vor der Anschaffung mit seriösen Züchtern und Spinnenhaltern austzutauschen, Erfahrungen und Tipps zu sammeln. Auch Fachliteratur zu lesen, ist sinnvoll.

Gerade von Tierschützern wird die Haltung von Spinnen in Privatwohnungen sehr kritisch gesehen. Naturentnommene Spinnen sind generell tabu, es ist sogar verboten diese privat zu halten. Wenn Spinnen als Haustiere, dann nur Nachgezüchtete. Sie sind in Gefangenschaft geboren und aufgewachsen, wohingegen eine der Wildnis entnommene Spinne den Freiheitsentzug als qualvoll erlebt, außerdem können diese Krankheiten haben. Die Tierschützer sind auch besorgt, da die Expertise der Zoogeschäfte bei Spinnen meist ihre Grenzen findet – schlechte oder gar falsche Beratung ist das Resultat. Daraus wiederum folgt eine falsche Haltung der Tiere. Ein Gespräch mit einem Spinnenkundler ist also ausdrücklich erwünscht.

Manche der Spinnen, die als Haustiere in Frage kämen, sind sehr anspruchslos und somit sehr geeignet für „Spinnen-Anfänger“, die Rote Chile-Vogelspinne beispielsweise. Sie ist ein friedliches und robustes Tier. Sie wächst recht langsam und legt längere Fresspausen ein. Anfangs ernährt sie sich von Insekten, später von kleinen Mäusen.

Generell gilt: Spinnen als Haustier sind nicht für Ihre Unterhaltung da. Sie mögen in Ruhe gelassen werden, Sie haben sich ja keinen Welpen gekauft. Das heißt also, dass Sie die Spinne möglichst wenig aus dem Terrarium nehmen sollten. Diese faszinierenden Lebewesen sind etwas für Liebhaber und eigentlich nur zum Angucken geeignet.

 

Was sie bei der Anschaffung von Papageien beachten sollten

Papagei als Haustier, Foto: woerli_flickr

Papageien sind bekannt für ihre Partnertreue. Papageienpartnerschaften sind oftmals so eng, dass selbst im Schwarm dicht beieinander geflogen wird und der einmal gewählte Partner wird nie verlassen.

Deshalb sollte jeder, der einen Papageien zu Hause zu halten möchte, seinem auserwählten Tier einen Artgenossen zur Seite stellen. Natürlich halten die sich lieber untereinander auf, aber das verhindert keineswegs, dass diese Vögel auch zahm werden. Bei genügend Pflege und Geduld wird auch ein Pärchen zutraulich, dass zufrieden mit seiner Gesellschaft ist. Einsame Vögel können nach einiger Zeit Verhaltensstörungen entwickeln, die weder für das Tier noch für den Halter angenehm sind.

Um sich einen Papageien anzuschaffen, sind vor allem bei eher seltenen Arten, Züchter gefragt. Dabei ist auf eine artgerechte, geräumige und saubere Haltung zu achten. Die Papageien sollten außerdem beringt sein, an den Kontakt mit Menschen gewöhnt und sauber sein, mit glänzenden Augen und glattem Gefieder. Wenn ein Züchter zu viele Arten hält, kann das ein Hinweis auf fehlendes Fachwissen und umso größeren Profitgedanken sein. Es sollte nach einer schriftlichen Bestätigung verlangt werden, dass Jungvögel bereits vom Tierarzt behandelt wurden. Auch ein Herkunftsnachweis mit Schlüpfdatum, Ring- und Transpondernummer sowie Name und Anschrift des Züchters müssen schriftlich vorliegen.

Kleinere Papageienarten jedoch, sind oftmals auch in Zoofachgeschäften erhältlich. Auch dort sollte natürlich auf die Art der Haltung und den Zustand der Tiere geachtet werden. Tiere, die als „Sonderangebot“ angepriesen werden, sollten niemals gekauft werden, da es sich auch hierbei um lebendige Wesen handelt, denen entsprechender Respekt gebührt. Außerdem kann dies auf einen schlechten Gesundheitszustand der Tiere hindeuten.

Da Papageien recht alt werden, ist es durchaus auch denkbar, einen Vogel in einem Tierheim oder auf Pflegestellen zu erhalten. Gerade wenn man auf Partnersuche für seinen Papageien ist, wird hier oft fündig und von den Tierschützern gut und hilfreich über die Vorgeschichte der Vögel informiert.

Die Haltung von Wüstenrennmäusen

Wüstenrennmäuse, Foto: zedgekk0_flickr

Wüstenrennmäuse stammen ursprünglich aus der Mongolei und China. Auch als „Mongolische Rennmaus“ bekannt, wurden die flinken Tierchen seit 1935 gezielt in Japan gezüchtet, wovon noch alle heutigen Rennmäuse abstammen. In den 50er Jahren kamen die sozial veranlagten Wüstenrennmäuse dann auch in die USA und nach Europa.

Wer eine bei sich zu Hause halten will, sollte das mindestens paarweise oder in Gruppen tun. Die beliebten Nager sind vor allem im Zoogeschäft für schon 10 Euro erhältlich. Dabei sollte unbedingt darauf geachtet werden, ob der Käfig, in denen die Tiere gehalten werden, groß genug ist und sich nicht zu viele von ihnen darin befinden. Um die Gruppe nicht ungewollt zu vergrößern, sind Männchen und Weibchen getrennt zu halten und auch auf Sauberkeit im Käfig sowie Rückzugsmöglichkeiten und stets frisches Wasser und Futter, ist zu achten. Schaut man sich eine Wüstenrennmaus genauer an, ist auch zu erkennen, ob sie einen lebendigen, gesunden Eindruck macht oder ängstlich und gar apathisch wirkt.

Der Weg zum Züchter ist nur dann gefragt, wenn nach einer seltenen Art gesucht wird.

Meist schon zutraulich und auch tierärztlich versorgt, sind Wüstenrennmäuse, die im Tierheim auf einen Besitzer warten. Dort und auf Tierschutzseiten sollte man sich ruhig erkundigen und einigen Tieren ein nettes neues Zuhause geben.

Halten kann man die lebendigen Flitzer sowohl im Käfig als auch im Aquarium, wo kein Schmutz herausgeschleudert werden kann, was der größte Kostenpunkt ist, will man sich Wüstenrennmäuse nach Hause holen. In jedem Falle ist genügend Platz notwendig, etwa 70 cm x 50 cm für zwei bis drei Wüstenrennmäuse. Zwei Käfige mit einem Rohr verbunden und viel Streu, geben die Möglichkeit ihrem Trieb nach Graben und viel Bewegung nachzugehen, am liebsten tun sie das in einer Schale mit Vogel- oder Chinchilla-Sand. Taschentuchfetzen sind dabei für ihren Nestbau geeignet. Kleine Plattformen und Steine ermöglichen das Klettern. Der Käfig für die nachtaktiven Mäuse, sollte dabei stets in einem eher ruhigen Raum, mit immer mal wieder einkehrendem Leben stehen. Einmal pro Woche sollte er gereinigt werden.

Beschäftigen können sie sich innerhalb ihrer Gruppe, aber freuen sich natürlich auch über etwas Auslauf unter Aufsicht. Doch Vorsicht, Wüstenrennmäuse sind sehr flink und knabbern alles an, was ihnen in die Quere kommt. Abgrenzungen aus Holz können dazu ganz einfach genutzt werden, um nicht den Überblick zu verlieren.

Schmusetiere sind Wüstenrennmäuse also sichtlich nicht und eher für ältere Kinder geeignet. So können die Bedürfnisse der Tiere besser erkannt werden und der Zeitaufwand für Einrichten und Zähmen, bereiten Freude.

Hinweise für Terrarien

Terrarium, Foto: david fourer_flickr

Die Haltung von Reptilien hat sich zu einem neuen Trend zumindest in Deutschland entwickelt. Kaum ein Fan informiert sich jedoch ausreichend über das exotische Leben und die Bedürfnisse der Reptilien, was oft zum Tod der Exoten führt. Bei dem Vorhaben sich ein Reptil wie eine Schlange, Schildkröte oder beispielsweise eine Echse sollte man sich daher ausführlich über die Lebensart der Tiere beschäftigen.

Ein spontaner Kauf ohne Vorwissen geht meistens schief. Einfacher haben es natürlich Liebhaber, die sich mit Reptilien-Haltung auskennen und bereits einige Erfahrungen mit anderen Terrarien-Tieren gesammelt haben. Trotzdem wichtig ist es, sich mit dem Tier vorher zu beschäftigen. Dabei sollte man nicht nur in die vorhandene Literatur reingucken, sondern auch sich von Experten und anderen Haltern beraten lassen. Im Internet sind mittlerweile viele Internetseiten vorhanden, die neben Diskussionsforen auch Kontakte anbieten. Am besten ist es, sich so viele Informationen wie möglich einzuholen.

Wenn Sie zum ersten Mal ein Reptil kaufen möchten, sollten sich selbst und dem Tier zu Liebe ein verhältnismäßig robustes Reptil kaufen. Denn diese sterben Ihnen nicht gleich weg und kommen über Anfängerfehler leicht hinweg. Trotzdem kaufen Sie natürlich nur ein Tier, was Ihnen gefällt und über welches Sie sich erfreuen können, dies zu pflegen. Falls Sie beispielsweise Echsen im Kopf hatten, so eignen sich Bartagamen oder Leopardgeckos sehr gut. Bei einem Kauf eines Reptils sollte dennoch nicht nur an das Reptil gedacht werden, sondern die für ihn benötigen Terrarium-Größe, Beleuchtung, Terrarium-Einrichtung, Ernährung, Wärme, Luftfeuchtigkeit, etc. beachtet werden. Mindestanforderung müssen Sie erfüllen!

Wenn Sie ein Reptil kaufen, kaufen Sie sich gleich mehrere Tiere. Denn viele benötigen lebendes Futter in Form von unterschiedlichen Insekten wie Grillen, Heimchen, Heuschrecken usw. Bei Schlangen sind es sogar Säugetiere wie Mäuse und Ratten, die verfüttert werden müssen.

Mit dem Hund zum Strand

Hund, Quelle: melgupta_flickr

Die Temperaturen werden immer heißer und das ist vor allem auf dem Thermometer sehr gut sichtbar. Es ist Sommer. Und was hilft bei solch einem heißen Wetter besser als eine Abkühlung im schönen feuchten Nass. Dabei sollte man nicht nur an sich selbst denken, sondern am besten seine ganze Familie und auch seinen Vierbeiner mitnehmen. Denn Hunde genießen die Abkühlung im Wasser genauso sehr wie wir Menschen.

Doch bevor Sie mit ihrem treuen Freund das Badevergnügen antreten wollen, sollten Sie noch ein paar Hinweise beachten:

Wichtig ist es, dass man sich erkundigt ob an dem besagten Badeort überhaupt erlaubt ist, dass Hunde dort baden. Dies bekommt man recht einfach über Informationsschilder oder den Fremdenverkehr heraus. Man sollte es nicht riskieren mit seinem Hund an einer Stelle zu baden, bei der man nicht genau weiß, ob der Hund dort baden darf. Wenn dann nämlich die Polizei kommt, kann diese ein saftiges Bußgeld verlangen.

Außerdem sollte man sich erkundigen wie besucht der gewünschte Platz ist und vor allem ob auch andere Hunde dort häufig sind. Dann muss man selbst einschätzen wie gut der eigene Hund mit fremden tobenden Menschen und Hunden klarkommt. Ganz wichtig ist auch, dass man das Geschäft des Hundes beseitigt und deswegen am besten immer eine Plastiktüte dabei hat, da man sich sonst ganz schnell bei den anderen Badeurlaubern unbeliebt machen kann.

Man sollte außerdem auch an genügend Wasser zum trinken denken. Denn auch wenn ihr Hund sich die ganze Zeit im Wasser befindet, wird er Durst bekommen, da er sportlich aktiv ist. Dies ist vor allem wichtig wenn sie sich in einem Gewässer mit Salzwasser befinden, da dies der Hund nicht trinken sollte aufgrund von Unverträglichkeit für den Magen. Hierzu rate ich auch, dass man sich immer einen kleinen Napf mitnimmt, da der Hund schlecht aus der Flasche trinken kann und auch alle anderen Behälter die sich spontan auftreiben lassen, meistens ungeeignet sind.

Wenn man diese kleinen, aber wichtigen Hinweise beachtet steht dem Badevergnügen mit der ganzen Familie eigentlich nichts mehr im Wege. Dann muss man seinen Hund nämlich auch nicht alleine zu Hause lasen, sondern kann ihn beim Frisbee spielen im Wasser super mit einbeziehen und beschäftigen.

Der richtige Umgang mit Meerschweinchen

Meerschweinchen, Quelle: glockentierchen_flickr

Nach wie vor sind Meerschweinchen ein beliebtes Haustier. Doch auch, wenn es scheint, die kleinen Tiere seien an Menschen gewöhnt, sollte man ihnen zu Beginn etwas Zeit und Raum zum Eingewöhnen lassen.

Im neuen Zuhause angekommen, wird oft gesagt, man solle Meerschweinchen zunächst keinen Unterschlupf geben. Doch die schreckhaften Tierchen sind viel mutiger, wenn sie wissen, dass sie eine Möglichkeit zum Rückzug haben. Noch lieber mögen sie es, wenn der Käfig mit ein paar Zweigen bedeckt ist. Dadurch fühlen sie sich noch sicherer und sind von Natur aus so neugierig, dass nicht lange im Häuschen verweilt wird und man sich gleich auf Entdeckungstour begibt. Dabei einfach still vor dem Gehege warten, um ihren neuen Mitbewohner an ihre Anwesenheit zu gewöhnen. Schnelle Bewegungen sollten vermieden, dafür aber ein paar beruhigende Worte gesprochen werden, so kann man den Kleinen zum Beispiel einfach etwas vorlesen.

Erstmal sind die Grundbedürfnisse der Tiere, Futter, Wasser und Käfigreinigung von Bedeutung. Wer ungedulig versucht, sie zu streicheln oder gar zu fangen, macht sie umso scheuer. Schon nach einiger Zeit werden sie pfeifend aus dem Gehege kommen, um ihr Futter zu bekommen. Das ist eine Gelegnheit, ihnen kleine Leckerbissen wie Petersilie, Fenchel oder ein Stückchen Gurke. So lässt sich gleich ganz leicht herausfinden, was bevorzugt wird.

Mit kleinen Futterspielen kann man sein Haustier zutraulicher machen. Wenn es soweit ist, dass das Meerschweinchen aus der Hand frisst, darf man vorsichtig, ersteinmal nur mit einem Finger, versuchen, es zu streicheln. Dabei sollte aber stets eine Fluchtmöglichkeit bestehen, die auch ohne Enttäuschung genutzt werden darf.

Wenn Meerschweinchen nicht in einer bekannten Gruppe, sondern einzeln zu ihnen nach Hause kommen, sollte man sich zusätzlich auch mit Informationen über die Vergesellschaftung bei Meerschweinchen vertraut machen.

Zwar werden die meisten Meerschweinchen nur ungern hochgehoben, aber dennoch ist es wichtig, auch das mit den Tieren für Fälle zu trainieren, in denen es notwendig wird- zur Untersuchung, um sie in einen Transportkäfig zu setzen oder beim Tierarzt. Viel Geduld ist hier gefragt, denn es ist völlig normal, wenn das Tier dabei zu Beginn sehr erschreckt. Am Besten streichelt man das Tier ein wenig am Bauch, wenn es mit den Vorderpfoten auf die Hand steigt. Nach kurzem Gewöhnen, kann dann langsam und vorsichtig versucht werden, es langsam anzuheben, indem die zweite Hand unter das Hinterteil geschoben wird. Mit einem Daumen über dem Rücken wird es dabei gesichert und gegen die Brust gestützt.

Auch kleine Meerschweinchen brauchen ihren Alltag und lieben bei aller Abwechslung auch die tägliche Routine. Dazu gehört frisches Futter, vor allem viel Heu und Wasser. Saftfutter darf mehrmals täglich, Körnerfutter nur einmal oder auch gar nicht gereicht werden. Altes Saftfutter immer gleich entfernen, um Krankheiten durch angegorenes Futter zu vermeiden. Außerdem Futternapf und Trinkflaschen reinigen, langhaarige Meerschweinchen bürsten, stark verschmutzte Streu herausnehmen und ganz wichtig: der tägliche Gesundheitscheck.

Dabei muss immer darauf geachtet werden, ob alle Tiere auf frisches Futter reagieren, ein Tier kahle Stellen im Fell hat, keine klaren Augen oder schlapp wirkt. Auch wenn Fell um Brust oder Mäulchen verklebt aussieht, das Tier niest oder hustet oder nur auf dem Futter herumkaut und es vielleicht sogar wieder herausfallen lässt, statt es zu essen, kann das ein Indiz für eine Krankheit sein. Zähne, Krallenlänge und Gewicht müssen ebenfalls regelmäßig überprüft werden. Bei Verklebungen an Augen, Nase oder Ohren, ist es wichtig, einen Tierarzt aufzusuchen.

Einmal in der Woche braucht auch der Käfig eine Reinigung, indem die gesamte Einstreu entfernt und neu eingelegt, der Käfig und das Häuschen mit heißem Wasser ausgespült und abgeschrubbt wird. Das Trinkfläschchen kann zerlegt und mit Spülmittel gereinigt werden.

Das Krallenschneiden nimmt man bestenfalls zu zweit vor. Mit einer speziellen Zange oder einem einfachen Nagelclipser, werden zu lange Krallen gekürzt, die sonst zu einer Verkrüppelung der Pfoten oder Beine führen würden. Das Meerschweinchen gut auf dem Schoß festhalten und schräg schneiden, um nicht die Blutbahn zu treffen.

Neben regelmäßigem Bürsten bei langhaarigen Meerschweinchen, darf auch die Beschäftigung nicht fehlen. Spiele, viel Frelauf und eine abwechslungsreiche Ausstattung verschönern den Alltag der Tiere. Eingeschränkt wird dieser, wenn sie ein Alter von etwa fünf Jahren erreichen. Wie überall im Alter, zeigt sich Schwerfälligkeit, Müdigkeit, ein veränderter Stoffwechsel und mehr Krankheiten. Deshalb sollten diese Tiere besonders häufig und eingehend untersucht und gegebenenfalls zum Tierarzt gebracht werden.

Wichtig ist, Meerschweinchen können weiterhin normal gehalten werden, solange sie nicht leiden.

Gar nicht langweilig: Schildkröten

Schildkröten sind sehr faszinierende Tier und alles andere als langweilig. Allerdings gibt es einige Dinge, die bei ihrer Haltung zu beachten sind. Zuerst einmal sind Schildkröten Reptilien.

Sie sind verwandt mit den Echsen,Schlangen und Krokodilen und es gibt sie schon viel länger als den Menschen. Dies ist auch etwas,was ihre Faszination ausmacht. Schildkröten sind Wildtiere, was ihre Artgerechte Haltung zu Hause nicht allzu einfach macht. Vor dem Kauf muss gewährleistet sein,dass man bereit ist, diese Tiere über Jahre artgerecht zu halten und zu pflegen. Denn Schildkröten können sehr alt werden.

Schildkröte, Foto: kurtooe_flickr

Dafür benötigt man einige Ressourcen. Es müssen folgende Dinge vorhanden sein:

  • Ein ausreichend großes Terrarium
  • ein ausreichend großes Freigehege
  • kann ich jeden Tag frische Wildkräuter bekommen?
  • Kann ich mir 2 Tiere leisten? (Denn Schuldkröten sollten immer zu zweit gehalten werden,da sie sonst nach einiger Zeit verhaltensauffällig werden)
  • Bin ich mir bewusst,dass Schildkröten keine Kuscheltiere sind?

Wenn sie diese Fragen mit “Ja” beantworten können,dann sind sie ein potentiell guter Kandidat für die Haltung von Schildkröten. Vor der Anschaffung sollten sie allerdings mindestens ein Buch über die Haltung und Aufzucht dieser interessanten Tiere lesen und sich dann in ihrem Zoofachgeschäft beraten lassen.

Ratten richtig halten

Ratte, Foto  von DJypsy/flickr.com

Ratte, Foto von DJypsy/flickr.com

Die Ratte ist ein sehr intelligentes Tier, das bei eingehender Beschäftigung sehr schnell zahm und zutraulich werden kann, ohne sich dabei jedoch zu verlleren.

Heute ist die Farbratte stammt von der Wanderratte ab und ist ein beliebtes Haustier. Was heute jedoch ein Objekt zum Spielen und Schmusen ist, trug früher als Allesfresser und Nahrungsmittelschädling den Ruf als Überträger von Krankheiten und löste bei Menschen ein immer größeres Ekelgefühl aus.

Schausteller im 20. Jahrhundert nutzen die Angst vor der Wanderratte für sich und lockten so Publikum an, das die Tiere endlich aus der Nähe betrachten konnte, ohne mit ihnen in Berührung zu kommen. Schnell stellte man jedoch fest, dass die Nachfolgergenerationen dieser Ratten immer zahmer wurden. Plötzlich faszinierten diese zuvor verabscheuten Tiere mit ihrer hohen Intelligenz, woraus sich die Kurisositätenschau umwandelte in Bewunderung und Beliebtheit. So entschließen sich bis heute viele Tierliebhaber zur Rattenhaltung.

Dies ist jedoch nicht für jeden geeignet. Bevor man sich eine Ratte als Haustier zulegt, sollte sich über Erährung, ihr Verhalten und Rattenkäfige ausreichend informiert werden. So kann dem Haustier und seinem Halter der Alltag erleichtert und das Leben verschönert werden.

Da Ratten dämmerungs- und nachtaktiv sind, erfreuen sich die kleinen Tiere vorallem bei berufstätigen Besitzern großer Beliebtheit. Dennoch passen sie sich auch an den Tagesrhytmus ihres Halters an und gewöhnen sich schnell an feste Zeiten, in denen man sich mit ihnen beschäftigt. Sie fühlen sich zusammen mit mehreren ihrer Artgenossen am wohlsten. Auch für den Menschen bleibt es interessant, das Spiel im Rudel zu beobachten, wo es ihnen nie langweilig wird. So können sich Ratten in einem artgerechten Käfig gut und gerne den ganzen Tag lang miteinander beschäftigen, um dann bei Gelegenheit den Freilauf zu genießen, den man ihnen als Halter täglich gewähren sollte.

Wem das Beobachten also gefällt und angeknabberte Möbel kein Hindernis in der Tierliebe sind, für den sind Ratten durchaus geeignete Begleiter. Sie freuen sich über viel Zuwendung, Beschäftigung und Nähe, lassen sich aber nicht in ihrem freien Willen einschränken.

Zwar lehnen einige wegen des unangenehmen Geruchs Ratten als Haustiere ab, dieser entsteht jedoch eigentlich nur dann, wenn mit der Reinigung und Hygiene des Käfigs etwas nicht in Ordnung ist. Bei der Auswahl der richtigen Einrichtung für den Käfig und das entsprechende Bemühen um Hygiene, bleibt nur ein leichter Eigengeruch der Ratten.

So steht einem mit genügend Zeit und Zuwendung nichts mehr im Wege, um die kleinen schlauen Begleiter im eigenen Hause zu halten.