Meerschweinchen in der Badewanne

Quelle: glockentierchen/Flickr.com
Auch die kleinsten tierischen Freunde brauchen ihre Pflege – so auch die piependen, süß anzusehenden Meerschweinchen. Allerdings sei hier Vorsicht geboten, denn schließlich brauch man sich um Meerschweinchen – außer Essen und Trinken – so gut wie gar nicht zu kümmern, es sei denn sie haben ein langhaariges Fell. In diesem Fall bestätigen Ausnahmen die Regel.
Denn besonders diese Tiere brauchen die Pflege, wie beispielsweise durch Kämmen der Haare. Hat ein Meerschweinchen allerdings Durchfall oder aber es ist von einem Pilz befallen, hilft eigentlich nur noch das Baden. Doch hierbei ist äußerste Vorsicht geboten, schließlich soll doch geboten sein, dass Meerscheinchen „Gunther“ auch noch in den kommenden Wochen und Monaten gut aussieht.
Am besten benutzt man zum Baden zwei große Plastikschüsseln. In eine von beiden macht man lauwarmes Wasser – in genau dieser wird auch das Tierchen gebadet. Bei einem Pilzbefall eignen sich bestimmte Mittel, die man beim Tierarzt bekommt. Hierbei wäscht man das Tier mit diesem Mittel. In die andere Schüssel kommt reines, klares und warmes Wasser. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass das Meerschweinchen richtig und gründlich abgespült worden ist, damit keine Rückstände auf dessen Fell hängen bleiben. Damit das Meerschweinchen auch Halt in den Schüsseln hat, eignet es sich sehr gut, ein kleines Handtuch auf dem Boden der Schüssel zu legen, damit das Tier nicht ausrutschen kann.
Nach dem Baden muss das kleine Getier natürlich trocken werden, damit es nicht krank wird – schließlich sind es sehr kleine Organismen, die nicht so groß sind wie beim Menschen. Daher sind Meerschweinchen auch sehr sensible Tier – auch hier ist besonders aus diesem Grund Vorsicht geboten. Vor dem Bad sollte auch deshalb darauf geachtet, dass der Raum aufgewärmt ist. Nach dem Abtrocknen das Tier in ein kleines Handtuch packen und einige Minuten im Arm halten, damit sich das Meerschweinchen beruhigt, weil jedes Baden Stress für das Tier ist, und vor allem weil es dadurch Wärme bekommt. Ist es vollkommen getrocknet, darf das Tier wieder in den Käfig.