Die Katzenminze
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seiner Katze etwas Gutes tun will, sollte sich Katzenminze (Nepeta cataria) zulegen. Das Gewächs zählt zu der Familie der Lippenblütler und riecht angenehm herb, zitronig und erinnert an Pfefferminze. Die Pflanze ist in Südeuropa, Asien und Südafrika heimisch und blüht von Juli bis September weiß und hellblau. Man kann sie im Blumentopf selber züchten, das ist jedoch nicht so einfach. Sie wurzelt nur langsam an und kann erst ab einer Stängellänge von ca. 45 cm geerntet werden. Man kann sie aber auch in getrockneter Form im Reformhaus oder bei Fressnapf kaufen. Katzenminze sollte luftdicht aufbewahrt werden, da sie ätherische Öle enthält, die sonst sehr schnell verdampfen.
Die Wirkung der Pflanze ist für die meisten Katzen betörend und euphorisierend, sie zieht vor allem geschlechtsreife Katzen an. Junge Kätzchen und ältere Katzen zeigen nur geringes Interesse an ihrem Duft, daher kann man davon ausgehen, dass dieser einem Geruch ähnelt, der beim Paarungsritual der Katzen abgesondert wird. Außerdem hat sie eine beruhigende Wirkung auf nervöse Katzen, deshalb ist es empfehlenswert, zum Beispiel Spielzeug oder Kratzbaum mit der Minze zu “würzen”. Der Stoff Nepetalacton wirkt nämlich auf das Nervensystem der Tiere. Manche Katzen äußern ihre “Sucht nach der Droge” allerdings durch spontane Wutausbrüche oder Schwanzbeissen. Diese berauschende Wirkung kann man ausnutzen. Wenn man der Katze Spielzeug bietet, das mit pulverisierter Katzenminze vorbehandelt wurde, steigert das ihr Interesse daran und somit die Aktivität, was der Gesundheit und dem Wohlbefinden des Tieres zuträglich ist. Vorbehandelte Produkte tragen die Aufschrift “catnip”, der englischen Bezeichnung für die Pflanze. Wer ganz geschickt ist, kann damit seine widerspenstige Katze auch problemlos in die Transportbox locken.