Die Haustierversicherung

© Ruslan Olinchuk - Fotolia.com

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Haustierversicherungen werden seit einigen Jahren von verschiedenen Versichungsgesellschaften angeboten. Darunter versteht man die Absicherung von Tieren.

Ein Bereich der Haustierversichung ist die Haftpflichtversicherung von Tieren. In diesem Fall sind die Haustiere in der Privathaftpflicht der Halter mitversichert, dazu zählen Tiere die direkt im Haus gehalten werden, u.a. Kleintiere und Katzen. Für Hunde und Pferde muss eine extra Versicherung abgeschlossenen werden – die Tierhaftpflicht.

Außer dem Haftpflichtrisiko kann man sich auch absichern im Hinblick auf Tierarztkosten und Operationen. Diese Form der Absicherung bezeichnet man als Tierkrankenversicherung. Diese Versicherungen lassen sich derzeit für Hunde, Katzen und Pferde abschließen.

Für jede einzelne Tierart gelten verschiedene Tarife und Versicherungsmöglichkeiten. So wird unterschieden zwischen einer allgemeinen Tierkrankenversicherung, die die Tierarztkosten bis zu einer bestimmten jährlichen Summe deckt, und einer OP-Versicherung. Die OP-Versicherung umfasst neben den Tierarztkosten auch mögliche Operationen im laufenden Kalenderjahr.

Eine Tierhaftpflicht ist eine der wichtigsten Versicherungen, die jeder Halter abschließen sollte. Sie haftet für alle entwaigen Kosten, die durch ihr Tier entstehen können. Für jeden verursachten Schaden durch ein Tier muss der Halter aufkommen, einer Versicherung hilft vor einer möglichen Kostenfalle. Aber auch Tierkrankenversicherungen werden immer wichtiger. Durch stetig steigende Tierarztkosten lassen immer mehr Menschen ihre Haustiere versichern. In Skandinavien und Großbritannien sind es bereits bis zu 50 Prozent.

Die Leistungen der einzelnen Versicherungen variieren stark. Ein Vergleich lohnt sich vor Abschluss eines Vertrages und ist immer abhängig vom entsprechenden Tier. Bei Tieren mit einer langen Krankheitsgeschichte wird eine Versicherung unumgänglich. Auch Tiere, die im Leistungssport antreten sollten stets gut versichert sein und den Halter absichern bei eventuellen Sportverletzungen. Gerade bei Pferden kann eine Operation schnell die Haushaltskasse leeren. Eine gute Tierkrankenversicherung kommt auch für Impfkosten und Medikamente auf.

Hundebett oder Körbchen? Tipps für die Auswahl

© fotowebbox - Fotolia.com

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Nicht nur Menschen brauchen eine gute Matratze, Dunkelheit, Stille und genügend frische Luft, um optimal zu schlafen und Morgens besonders ausgeruht aufzuwachen. Auch Tiere brauchen ihren Schlafplatz – und bei der Wahl des perfekten Hundebetts sind einige Punkte zu beachten. Jedenfalls, wenn man an solchen spirituellen Tierquatsch glaubt!

Denn meist denkt man nur ans Essen oder genügend Auslauf, wenn es dem Hund schlecht geht. Dass das an einem unzureichendem Schlafplatz liegen könnte, daran denkt kaum jemand. Dabei ist dieser für viele Verschleißerscheinungen und Erkrankungen am Bewegungsapparat wie Athrose verantwortlich, genau wie bei uns Menschen auch.

Folgende Punkte sollten beachtet werden: Das Bett oder Kissen darf nicht zu weich sein, sonst werden die Gelenke beim Aufrichten zu sehr beansprucht. Ein zu hartes Kissen hingegen entlastet nicht ausreichend und ist unbequem. Noch dazu muss das richtige Kissen auch hygienischen und thermischen Ansprüchen genügen: Es sollte leicht zu reinigen sein, lange halten und weder Körperwärme ableiten, noch zu einem Hitzestau führen.

Besonders Kissen aus Vicouschaum eignen sich für einen perfekten Hundeschlaf. Durch die elastische Form des Schaumstoffes passt sich das Kissen optimal dem Hund an, Wirbelsäule und Nerven werden massiv entlastet. Muskeln können sich entspannen, die Durchblutung läuft optimal. Sogar bereits existerende Schmerzen können gelindert werden. Der Schaum ist atmungsaktiv und sorgt so auch für ein optimales Schlafklima. Noch dazu ist er staubfrei, antibakteriell, atmungsaktiv und pilzhemmend. Ganz gleich, was für Krankheiten, Allergien oder Verschleißerscheinungen ihr Vierbeiner hat – auf einer Vicouschaum-Matratze sind diese ganz schnell vergessen! Jedenfalls, wenn es ohne Umweltgifte und entsprechende Verfahren hergestellt wurde. Das erkennt man am “Öko-Tex100 Standard (Klasse I)” – Siegel. Wunderbare Träume – für sie und ihren Hund!

So deuten sie das Verhalten ihres Kätzchen richtig

© Dixi_ - Fotolia.com

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Katzen werden oft als sehr eigensinnige und stolze Tiere beschrieben. Doch sie sind auch sehr sensibel und können selbst auf kleine Veränderungen in ihrem Umfeld negativ reagieren und von Stress krank werden. Vor allem Dauerstress, verursacht viele typische Erkrankungen und Gesundheitsprobleme bei Katzen, beispielsweise Durchfall, Hautprobleme, Unsauberkeit oder auch Aggression, Hyperaktivität, Angststörungen und Lethargie.

Auffällig werden die Katzen wenn sie immer mehr abmagern und ruheloser werden oder sich auch öfter als normal putzen und dabei teilweise Körperteile bis zur Kahlheit lecken. Außerdem besorgend ist es, wenn die Katze ihren Rhythmus und Tagesablauf verändert, ständig alarmbereit wirkt und sich oft vor den Besitzenden zurück zieht und ein eingeschränktes Spielverhalten zeigt oder auch übermäßigen Kontakt sucht.

Dies sind Hinweise darauf, dass die Katze in einem ständig gestressten Zustand lebt. Dann brauchen sie unbedingt Hilfe, denn bei übermäßigem Ausschütten von Cortisol, dem Stresshormon, verändert sich der Stoffwechsel der Katze und sie ist besonders anfällig für Krankheiten. Experten meinen, dass der Stress der Katzen meist durch die Menschen verschuldet ist. Oft werden die Tiere in ihren natürlichen Bedürfnissen zu sehr eingeschränkt.

Generell braucht eine Katze genügend Platz in einer Wohnung und auch einen Rückzugsbereich. Optimal ist es, wenn die Katze auch nach draußen kann, dann erweitert sich ihr Aktionsradius und auch ihr Beschäftigungsfeld. Mehrere Katzen auf engem Raum führt wahrscheinlich zu Dauerstress unter ihnen. Bei besonders sensiblen Katzen kann auch Streit unter den Menschen im Haushalt zu Depressionen und anderen Gesundheitsproblemem führen. Man sollte also den Lebensraum der Katze genau untersuchen und bei Auffälligkeiten sofort etwas unternehmen. 

Exklusive Produkte für den Hunde-Alltag

Hund im Hasenkostüm © Willee Cole - Fotolia.com

Hund im Hasenkostüm © Willee Cole - Fotolia.com

Der beste Freund des Menschen soll bekanntlich der Hund sein. Da ist es doch verständlich, dass man seinen besten Freund auch von Zeit zu Zeit verwöhnen möchte oder sich einfach schöne Kleinigkeiten für den Alltag mit pelzigen Begleiter gönnen möchte. Ein Halsband muss zum Beispiel nicht immer das Standard-Modell vom Ein-Euro-Shop sein, sondern kann zum richtigen Hingucker werden. Es gibt solche aus hochwertigem Leder, andere sind mit Strass besetzt und weitere punkten mit tollen Farben und Farbkombinationen. So kann man den Hund oder die Hündin je nach Anlass oder nach Charakter mit einem tollen Accessoire schmücken und das Haldband nicht nur funktional sondern als ästhetische Komponente hervorheben.

Auch die dazugehörige Leine kann Aufsehen erregen. Bei manchen ist der Griff schön gestaltet, bei anderen ist es die Leine an sich, die Blicke anzieht. Besonders im Winter bedankt sich der kleine Freund über ein warmes Mäntelchen. Außerdem gibt es Pullover, Halstücher und Shirts, mit denen man vor allem die eher kleinen Hunde vor der Kälte schützen und gleichzeitig von elegant bis ausgefallen kleiden kann. Auch da kann man sich ganz seiner Shopping-Laune hingeben. Fachgeschäfte für Hundehalter entpuppen sich angesichts ihres umfangreichen Sortiments schnell als echte Lifestyle-Ratgeber.

Neben Bekleidung gibt es natürlich auch die alltäglich genutzen Produkte, die nicht immer langweilig sein müssen. Liegekissen und Betten können passend zur sonstigen Wohnungseinrichtung erstanden werden und auch der Fressnapf kann ein Küchenaccessoire werden. Da gibt es neben dezenten Näpfen auch Hingucker, wie solche, die sich als Harlekin-Hut tarnen oder solche, die königlich mit Gold verziert sind. Natürlich macht es besondere Freude, das Tier mit einem neuen Spielzeug zu überraschen. Auch da gibt es mittlerweile ein großes Sortiment in den Fachgeschäften. So macht es noch mehr Spaß, einen pelzigen besten Freund im Leben zu haben.

Gastautorin Klaudia Pfeffer

Zunehmende Krebserkrankungen bei Haustieren

Tierarzt © Willee Cole - Fotolia.com

Tierarzt © Willee Cole - Fotolia.com

Leider werden immer mehr Tierbesitzer irgendwann mit der Schockdiagnose konfrontiert – bei ihrem Liebling wurde Krebs festgestellt. Wenn man den Statistiken der Tierärzten Glauben schenkt, erkrankt jedes vierte Haustier in seinem Leben an Krebs. Unter Hunden und Katzen ist Krebs sogar die Todesursache Nummer eins. 

Die Krebstypen, die bei Hund und Katze am häufigsten vorkommen, sind Lymphome (veränderte Lymphknoten). Dahinter folgen Tumore im Maul, Mastzellengeschwüre und Knochenkrebs. Tumore der Eierstöcke und Gebärmutter sind eher selten, da heute viele Hündinnen kastriert sind. Eine Kastration liefert aber keine absolute Garantie dafür, dass Ihr Hund nicht an Krebs erkranken kann. Wenn die Veranlagung da ist, kann der Krebs nämlich in anderen Körperteilen auftauchen. Fest steht, dass Tumore sich sehr unterschiedlich und teils unberechenbar verhalten. Nicht alle Geschwüre sind bösartig und nicht alle bösartigen Tumore streuen, einige bedrohliche Erkrankungen können oftmals gut behandelt werden.

Die Behandlungsmöglichkeiten, die Tierärzten zur Verfügung stehen, sind den Methoden der Humanmedizin sehr ähnlich. Manchmal wird operiert, manchmal wird auf Chemotherapie oder Bestrahlung zurückgegriffen. Eine Therapie kann auch bei Tieren zu einer Genesung führen. Beim Tier wird aber meist nicht eine vollständige Heilung sondern nur eine Verlängerung des Lebens bei guter Lebensqualität angestrebt. Ein nicht unwesentlicher Unterschied zwischen den Methoden der Human- und Veterinärmedizin liegt zudem beim Einsatz von Prothesen. Hunde und Katzen können sich in den meisten Fällen schnell daran gewöhnen, wenn ihnen zum Beispiel ein Bein abgenommen wurde, und benötigen nicht unbedingt Ersatz.

Doch trotz Behandlungsmöglichkeiten stellen sich viele Tierbesitzer die Frage, ob sie ihrem Schützling tatsächlich eine strapaziöse Chemotherapie zumuten wollen. Unter Anderem gilt es in solchen Fällen zu berücksichtigen, ob Hund oder Katze beim Besuch der Tierarztpraxis Angst empfinden. Außerdem müssen Tierbesitzer lernen, welche Alarmsignale auf eine Krebserkrankung hindeuten und welche Möglichkeiten der Vorsorge und Früherkennung existieren.

Die Katzenminze

Katze © hosphotos - Fotolia.com

Katze © hosphotos - Fotolia.com

seiner Katze etwas Gutes tun will, sollte sich Katzenminze (Nepeta cataria) zulegen. Das Gewächs zählt zu der Familie der Lippenblütler und riecht angenehm herb, zitronig und erinnert an Pfefferminze. Die Pflanze ist in Südeuropa, Asien und Südafrika heimisch und blüht von Juli bis September weiß und hellblau. Man kann sie im Blumentopf selber züchten, das ist jedoch nicht so einfach. Sie wurzelt nur langsam an und kann erst ab einer Stängellänge von ca. 45 cm geerntet werden. Man kann sie aber auch in getrockneter Form im Reformhaus oder bei Fressnapf kaufen. Katzenminze sollte luftdicht aufbewahrt werden, da sie ätherische Öle enthält, die sonst sehr schnell verdampfen.

Die Wirkung der Pflanze ist für die meisten Katzen betörend und euphorisierend, sie zieht vor allem geschlechtsreife Katzen an. Junge Kätzchen und ältere Katzen zeigen nur geringes Interesse an ihrem Duft, daher kann man davon ausgehen, dass dieser einem Geruch ähnelt, der beim Paarungsritual der Katzen abgesondert wird. Außerdem hat sie eine beruhigende Wirkung auf nervöse Katzen, deshalb ist es empfehlenswert, zum Beispiel Spielzeug oder Kratzbaum mit der Minze zu “würzen”. Der Stoff Nepetalacton wirkt nämlich auf das Nervensystem der Tiere. Manche Katzen äußern ihre “Sucht nach der Droge” allerdings durch spontane Wutausbrüche oder Schwanzbeissen. Diese berauschende Wirkung kann man ausnutzen. Wenn man der Katze Spielzeug bietet, das mit pulverisierter Katzenminze vorbehandelt wurde, steigert das ihr Interesse daran und somit die Aktivität, was der Gesundheit und dem Wohlbefinden des Tieres zuträglich ist. Vorbehandelte Produkte tragen die Aufschrift “catnip”, der englischen Bezeichnung für die Pflanze. Wer ganz geschickt ist, kann damit seine widerspenstige Katze auch problemlos in die Transportbox locken.

Ein MInischwein als Haustier

Minischwein, Foto: janten_flickr

Minischwein, Foto: janten_flickr

Wenn sich kleine Kinder ein Haustier wünschen, dann denken sie zumeist an einen Hund, eine Katze oder einen Hamster. Auch exotische Tiere haben in den letzten Jahren vermehrt Einzug in die heimischen vier Wände gehalten. Doch nun ist ein neuer Trend zu beobachten, der weg vom Exoten und hin zur heimischen Fauna führt. So gilt es neuerdings wieder als “in”, sich Hühner oder Gänse zu halten. Auch Kaninchen erleben nach langer Dürreperiode eine wahre Renaissance als Haustier. Um den Kreis der heimischen Arten zu schließen, gibt es ein Wesen, das nicht zu vergessen sei: das gute, alte Hausschwein. Doch wer möchte das schon im Wohnzimmer beheimaten? Schließlich gelten Schweine als dreckig und stinkend. Daher hat sich die Zoomarkt-Branche etwas Neues einfallen lassen: das Minischwein.

In England, wo die Tiere Mini-Pigs oder Mini-Pics genannt werden, ist es überhaupt keine Seltenheit mehr, im Flur auf ein solches Rüsseltier zu treffen. Minischweine sind äußerst kleine Hausschweine. Gezüchtet wurden sie ursprünglich zu Laborversuchen, bis Tierliebhaber sie entdeckten. Vorteilhaft ist vor allem, dass Minischweine kleinere Ausmaße besitzen, weniger wiegen und dadurch auch weniger fressen als normale Hausschweine. Zudem sind sie in ihrem Verhalten dem der Wildschweine nicht mehr ähnlich, sodass kaum mit Aggressionen gerechnet werden muss. 

Die Versorgung eines Minischweins ist recht einfach: wie alle Schweine gilt es als Allesfresser. Dennoch sollte man auf das Füttern mit Fleisch verzichten, da es Seuchen übertragen kann. Tierschützer protestieren gegen die Haltung des Minischweines in der Wohnung. Es ist anzuraten, dem Tier mindestens eine weitläufige Fläche von 100 Quadratmetern zur Verfügung zu stellen. Am besten ist es übrigens, dem Tier gleichsam eine offene Auslauffläche als auch einen überdachten “Wohnraum” zu bieten.

Meerschweinchen in der Badewanne

Quelle: glockentierchen/Flickr.com

Quelle: glockentierchen/Flickr.com

Auch die kleinsten tierischen Freunde brauchen ihre Pflege – so auch die piependen, süß anzusehenden Meerschweinchen. Allerdings sei hier Vorsicht geboten, denn schließlich brauch man sich um Meerschweinchen – außer Essen und Trinken – so gut wie gar nicht zu kümmern, es sei denn sie haben ein langhaariges Fell. In diesem Fall bestätigen Ausnahmen die Regel.

Denn besonders diese Tiere brauchen die Pflege, wie beispielsweise durch Kämmen der Haare. Hat ein Meerschweinchen allerdings Durchfall oder aber es ist von einem Pilz befallen, hilft eigentlich nur noch das Baden. Doch hierbei ist äußerste Vorsicht geboten, schließlich soll doch geboten sein, dass Meerscheinchen „Gunther“ auch noch in den kommenden Wochen und Monaten gut aussieht.

Am besten benutzt man zum Baden zwei große Plastikschüsseln. In eine von beiden macht man lauwarmes Wasser – in genau dieser wird auch das Tierchen gebadet. Bei einem Pilzbefall eignen sich bestimmte Mittel, die man beim Tierarzt bekommt. Hierbei wäscht man das Tier mit diesem Mittel. In die andere Schüssel kommt reines, klares und warmes Wasser. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass das Meerschweinchen richtig und gründlich abgespült worden ist, damit keine Rückstände auf dessen Fell hängen bleiben. Damit das Meerschweinchen auch Halt in den Schüsseln hat, eignet es sich sehr gut, ein kleines Handtuch auf dem Boden der Schüssel zu legen, damit das Tier nicht ausrutschen kann.

Nach dem Baden muss das kleine Getier natürlich trocken werden, damit es nicht krank wird – schließlich sind es sehr kleine Organismen, die nicht so groß sind wie beim Menschen. Daher sind Meerschweinchen auch sehr sensible Tier – auch hier ist besonders aus diesem Grund Vorsicht geboten. Vor dem Bad sollte auch deshalb darauf geachtet, dass der Raum aufgewärmt ist. Nach dem Abtrocknen das Tier in ein kleines Handtuch packen und einige Minuten im Arm halten, damit sich das Meerschweinchen beruhigt, weil jedes Baden Stress für das Tier ist, und vor allem weil es dadurch Wärme bekommt. Ist es vollkommen getrocknet, darf das Tier wieder in den Käfig.

Die richtige Außenhaltung für mein Kaninchen

Kaninchen im Außengehege, Foto: kaoskevin_flickr

Kaninchen sind Tiere die man sehr gut draußen halten kann, sowohl ganzjährig als auch halbjährig. Wichtig ist dabei nur dass man die richtigen Bedingungen schafft.

So kann man ein Kaninchen ab Mai, quasi wenn der letzte Bodenfrost da war, nach draußen setzen. Wichtig ist es, dass man ein Kaninchen bis spätestens Ende August nach draußen gesetzt hat. Dies hat damit zu tun, dass Kaninchen nur draußen im ganzen Jahr sitzen können, wenn sie auch für die kälteren Monate ein Winterfell entwickelt haben. Deshalb sollte man sie spätestens Ende August raussetzen, da sie sich dann langsam an die immer kälter werdenden Temperaturen gewöhnen können und somit ein ordentliches Winterfell entwickeln. Außerdem ist es wichtig ihnen einen isolierten Stall zu bauen, damit im Stall kein Frost entstehen kann. Außerdem sollte man die Kaninchen dann auch auf keinen Fall mit in die Wohnung nehmen. Das kann zwar nett gemein sein, wenn man das Kaninchen an einem kalten Abend mit in die warme Stube nimmt und mit ihm spielt, jedoch kann dies zu schlimmen Erkältungen führen. Das hat mit den extremen Temperaturunterschieden zu tun, die dem Kaninchen zu schaffen machen.

Wichtig ist es auch Kaninchen an das Futter von draußen zu gewöhnen. So sind “Hauskaninchen” meistens nur trockenes Futter und gekauftes Obst gewohnt. Draußen gibt es jedoch vorrangig Gräser und Kräuter die dann auch häufig noch nass sind. Also sollte man sein Kaninchen rechtzeitig mit grünem Futter von draußen daran gewöhnen und die Mengen von Tag zu Tag erhöhen, sodass sich das Kaninchen langsam umstellen kann und keine Verdauungsprobleme bekommt.

Wenn man diese kleinen, aber elementaren Hinweise beachtet steht einer ganzjährigen Außenhaltung ihres kleinen Vierbeiners nichts entgegen.

Kann man sich Spinnen als Haustiere halten?

Rote Vogelspinne, Foto: blackdragoncat_flickr

Die Horrorvorstellung eines jeden Arachnophobikers: Spinnen als Haustiere halten. Für die Objekte des Grauens sogar noch Geld bezahlen – unvorstellbar. Doch Fakt ist, es gibt tatsächlich Spinnenliebhaber, die sich einen oder sogar mehrere Achtbeiner als Haustiere in die eigenen vier Wände holen.

Bevor man dies tut, sollte man sich allerdings gründlich informieren. Spinnen brauchen artgerechte Haltung und Fütterung. Empfehlenswert wäre es, sich vor der Anschaffung mit seriösen Züchtern und Spinnenhaltern austzutauschen, Erfahrungen und Tipps zu sammeln. Auch Fachliteratur zu lesen, ist sinnvoll.

Gerade von Tierschützern wird die Haltung von Spinnen in Privatwohnungen sehr kritisch gesehen. Naturentnommene Spinnen sind generell tabu, es ist sogar verboten diese privat zu halten. Wenn Spinnen als Haustiere, dann nur Nachgezüchtete. Sie sind in Gefangenschaft geboren und aufgewachsen, wohingegen eine der Wildnis entnommene Spinne den Freiheitsentzug als qualvoll erlebt, außerdem können diese Krankheiten haben. Die Tierschützer sind auch besorgt, da die Expertise der Zoogeschäfte bei Spinnen meist ihre Grenzen findet – schlechte oder gar falsche Beratung ist das Resultat. Daraus wiederum folgt eine falsche Haltung der Tiere. Ein Gespräch mit einem Spinnenkundler ist also ausdrücklich erwünscht.

Manche der Spinnen, die als Haustiere in Frage kämen, sind sehr anspruchslos und somit sehr geeignet für „Spinnen-Anfänger“, die Rote Chile-Vogelspinne beispielsweise. Sie ist ein friedliches und robustes Tier. Sie wächst recht langsam und legt längere Fresspausen ein. Anfangs ernährt sie sich von Insekten, später von kleinen Mäusen.

Generell gilt: Spinnen als Haustier sind nicht für Ihre Unterhaltung da. Sie mögen in Ruhe gelassen werden, Sie haben sich ja keinen Welpen gekauft. Das heißt also, dass Sie die Spinne möglichst wenig aus dem Terrarium nehmen sollten. Diese faszinierenden Lebewesen sind etwas für Liebhaber und eigentlich nur zum Angucken geeignet.